InnOFoodLabs-Projekt startet: Wegweisende Innovationen im Bereich Bio-Lebensmittel in ganz Europa

Der europäische Bio-Lebensmittelsektor schlägt mit der Einführung von InnOFoodLabs – innovative, lokal ausgerichtete Bio-Lebensmittellabore mit mehreren Akteuren ein spannendes neues Kapitel auf. Dieses von Horizon Europe finanzierte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungsketten für Bio-Lebensmittel in dynamische Säulen der lokalen Wirtschaft zu verwandeln.
Mit einer Laufzeit von 48 Monaten wird InnOFoodLabs 23 Innovationen durch 12 Living Labs in 9 europäischen Ländern vorantreiben, unterstützt durch eine dynamische Community of Practice. Das Projekt begann offiziell am 1. September 2025 und wurde während des Kick-off-Meetings, das vom 23. bis 25. September in Witzenhausen (Deutschland) stattfand, offiziell gestartet.

Die von der Universität Kassel ausgerichtete Veranstaltung brachte Partner aus ganz Europa zu drei Tagen der Zusammenarbeit, Inspiration und strategischen Planung zusammen. Auf der Tagesordnung standen aufschlussreiche Präsentationen, darunter Leitlinien zum Projektmanagement im Rahmen von „Horizont Europa“ von Grazyna Galazka, REA-Projektbeauftragte, und Ana Patricia Lopez Blanco, Referentin für Politik bei der Europäischen Kommission. Die Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, sich mit dem Schwesterprojekt WINN-Organic (Widening INNovations for ORGANIC food) auszutauschen und sich über die aktuelle Lage der ökologischen Wertschöpfungsketten in der EU zu informieren.
Das Treffen förderte den Aufbau sinnvoller Beziehungen zwischen den Projektpartnern, die ihre Visionen, ihr Fachwissen und ihre organisatorischen Ziele austauschten. Gemeinsam legten sie den Grundstein für das erste Jahr der Aktivitäten und nahmen an Workshops, Diskussionen und gemeinsamen Planungssitzungen teil. Die Gruppe besuchte auch inspirierende lokale Bio-Initiativen, darunter Solawi Höhberg Kollektiv und Gut Fahrenbach, die die Werte und Ziele von InnOFoodLabs verkörpern.
Im Kern ist InnOFoodLabs eine transdisziplinäre Initiative mit mehreren Akteuren, die Landwirte, Verarbeiter, Einzelhändler, Verbraucher, Forscher und Berater zusammenbringt. Die Innovationen des Projekts konzentrieren sich auf die Lebensmittelverarbeitung in kleinem Maßstab, nachhaltige Verpackungen, Verbindungen zwischen Landwirten und Verarbeitern sowie neuartige Liefer- und Vertriebsmodelle. Jedes Living Lab wird maßgeschneiderte Innovationsfahrpläne entwickeln, den Fortschritt anhand von Innovationstagebüchern verfolgen und die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit anhand individueller Rahmenbedingungen bewerten.
Die Community of Practice wird eine wichtige Rolle beim Wissensaustausch und beim Kapazitätsaufbau spielen und Peer-to-Peer-Lernen, Schulungen und Studienbesuche auf nationaler und internationaler Ebene anbieten. Das Projekt wird auch die Einstellungen der Interessengruppen und die Akzeptanz bei den Verbrauchern untersuchen und maßgeschneiderte Geschäftsmodelle entwickeln, um die Verbreitung erfolgreicher Innovationen zu unterstützen.
InnOFoodLabs steht im Einklang mit der EU-Strategie „Vom Hof auf den Tisch” und dem EU-Aktionsplan für den ökologischen Landbau und trägt zum Ziel bei, bis 2030 einen Anteil von 25 % ökologisch bewirtschafteter Flächen zu erreichen. Durch die Stärkung des Konsums und der Marktchancen für Biobauern unterstützt das Projekt den Übergang zu integrativeren, widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Lebensmittelsystemen.
Zu Beginn seiner Reise verfolgt InnOFoodLabs eine gemeinsame Vision: lokale Gemeinschaften zu stärken, Innovationen zu fördern und Bio-Lebensmittel als Eckpfeiler eines gesünderen und nachhaltigeren Europas zu etablieren.
Sie können die Entwicklung des Projekts und aktuelle Informationen dazu auf LinkedIn verfolgen.https://www.linkedin.com/company/innofoodlabs/, wo wir Geschichten, Meilensteine und Möglichkeiten zum Mitmachen teilen werden.
Die offizielle Website von InnOFoodLabs befindet sich derzeit im Aufbau und wird in Kürze verfügbar sein.
Das Projekt InnOFoodLabs wird von der Europäischen Union (Fördernummer 101181923) und vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union, der REA oder des SBFI wider. Weder die Europäische Union noch die REA oder das SBFI können dafür verantwortlich gemacht werden.





